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Neun Athleten des Tri Team Schwarme beim 23. Hamelner Triathlon

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Wie schon in den letzten Jahren wurde der Hamelner Triathlon zum Saisonauftakt genutzt. Bei sonnigen, kühlen Temperaturen gingen 696 Athleten an den Start, darunter neun Aktive des Tri Team Schwarme, die allesamt gespannt waren, ob sie ihre Ziele erreichen würden.

Martin Herzer verbesserte seine Zeit vom Vorjahr um vier Minuten. Dennoch ist noch Luft nach oben, da der Schwimmstil auf den letzten Bahnen etwas nachließ. Das lässt für die nächsten Wettkämpfe hoffen. Peter Mühlleiter stiegerte sich im Vergleich zum Vorjahr um eine Minute. Thorsten Becker und Rene Janke absolvierten ihren ersten Triathlon. Nach anfänglicher Nervosität schafften beide den Wettkampf und kamen glücklich und zufrieden ins Ziel.

Thorsten Becker: Einer der gleich vier Schwarmer Rookies beim Schwimmen und in der Wechselzone

Bei den Damen starteten Christine Grammer, Maren Thalmann und Astrid Herzer. Auch sie verbesserten ihre Zeiten. Christine Grammer stand am Ende auf dem Treppchen (3. Platz der TW 30 und 5. der Gesamtwertung). Alle guten Dinge sind drei, sagte sich Maren Thalmann, und belegte Platz 3 in der TW 40 bei ihrem dritten Start in Hameln, wobei sie ihr Ziel von  1:10 Std. knapp unterbeiten konnte. Leichte Probleme gab es bei Astrid Herzer. Wadenkrämpfe und Kinder auf der Radbahn behinderten sie. Die Laufstrecke absolvierte sie in ihrer gewohnten Schnelligkeit und konnte sich damit noch um zwei Minuten verbessern. Die „Neue“ bei den Damen, Nicole Reimann, war schon im Vorfeld sehr aufgeregt. Stimmt das Training? Habe ich genug gemacht? Klappen die Wechsel? Und siehe da... auch sie konnte den Wettkampf mit einer guten Leistung beenden.

Nicole Reimann bevorzugt noch das Brustschwimmen

Der Jüngste startete zum Schluss: Joshua Herzer. Seinen ersten Triathlon bestritt er in der TM 15 über S 400m, R 10km und L 2,5 km. Im Ziel wurde er von seinen stolzen Eltern Astrid und Martin empfangen.

 

Glückwunsch an alle. Die Ergebnisse auf einen Blick:

5. Christine Grammer   1:04:43 (TW 30 Platz 3)

14. Maren Thalmann    1:09:34 (TW 40 Platz 3)

29. Astrid Herzer          1:13:43 (TW 40 Platz 7)

93. Nicole Reimann      1:31:10  (TW 40 Platz 22)

Maren Thalmann auf dem Podest

136. Martin Herzer         1:07:56 (TM 45 Platz 24)

146. Rene Janke           1:08:30 (TM 30 Platz 25)

283. Peter Mühlleiter      1:17:01 (TM 45 Platz 61)

365. Thorsten Becker     1:24:52 (TM 45 Platz 74)

 

12. Joshua Herzer          50:07 (TM 15 Platz 12)

Joshua beim ersten und zweiten Wechsel

Triathlon Hameln

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(von René)

Ich konnte am letzten Wochenende ein weiteres Häkchen hinter “Dinge die ich in meinem Leben noch tun muss“ setzen.

Mein erster Triathlon.

Ein Tag mit Höhen und Tiefen. Um 5 Uhr hieß es aufstehen, wie grausam. Um 8 Uhr haben wir dann die Starunterlagen geholt und uns auf den Weg  zum Einchecken gemacht. Zum Glück musste ich erst 10:35 Uhr starten, so blieb mir noch genug Zeit für eine Platzbegehung und ich konnte mich in Ruhe vorbereiten, umziehen, alles zurecht legen und im Kopf die Wechsel noch mal durchspielen. Was mich allerdings am meisten beschäftigte, waren die Temperaturen, die mit knapp 10 °C nicht wirklich hoch waren. Aber wenigstens schien die Sonne.

Gegen 10 Uhr fing ich an mich warm zu machen und den Kreislauf anzuregen.

Dann ging es los, ab ins Wasser. Ich teilte mir die Bahn mit vier weiteren Kontrahenten. Wir wünschten uns noch schnell viel Glück und dann knallte es auch schon als Zeichen des Starts. Nach etwa 10 Metern musste ich feststellen, dass die anderen hinter mir waren, was eigentlich  nicht so geplant war. Nur was kann ich dafür, wenn die den Start verpennen? Ich habe mich auch gleich unter Druck gesetzt gefühlt und wollte den Schnelleren nicht im Wege sein, also habe ich Gas gegeben. Mein Körper hat den Anker dann nach der zweiten Bahn geschmissen. Ich brauchte dann ca. zwei bis drei Bahnen um meinen Rhythmus wiederzufinden. Natürlich bin ich als letzter aus meiner Bahn aus dem Wasser gekommen. Meine Gegner in den anderen Bahnen habe ich, bis auf die Wellen, gar nicht wahrgenommen. Wahrscheinlich waren die auch schon längst auf dem Weg zum Rad.

Man war das eine lange Wechselzone. Wie schnell muss ich zum Rad laufen? Bin ich zu schnell oder zu langsam? Ich hatte keinen Plan, also nahm ich das Tempo meines Vordermannes an, bis wir eingeholt wurden. Das fand ich jetzt auch doof. War ich doch zu langsam?

Der erste Wechsel lief wirklich super und ab ging´s auf die Radstrecke. Ich dachte mein Tacho funktioniert nicht. Die Zahl veränderte sich ewig nicht. Ich las die Zahl 39,7km/h ab. Nach ca. 2,5 Km sichtete ich die ersten vor mir, klasse dachte ich, läuft super. Nachdem ich schon ein paar überholt hatte, scherte ich für den nächsten aus. Ich war nur minimal schneller als er, als ich neben ihn war, fuhren wir auf einer längere Steigung kurz vor der Wende auf. Verdammt, ich musste ihn wieder ziehen lassen. Mein Tacho funktioniert doch, ich las jetzt nur noch ne 27 ab. Aber bergab flog ich dann doch noch an ihm vorbei.

Oh man, das krasseste Gefühl bei diesem Triathlon war der Übergang vom Rad zum Lauf. Diese Beine konnten nicht meine sein. Nach dem letzten Wechsel kam ich nur schwer in tritt, der Puls hat sich erst nach 2 km normalisiert und ich war das erste mal ohne GPS-Unterstützung unterwegs, also wusste ich nicht wie schnell ich war. Es fühlte sich auf jeden Fall langsam an aber schneller ging auch nicht mehr.

Endlich im Ziel, nach grober Schätzung, hatte ich meine Wunschzeit von 1:15:00 knapp verpasst, ich war schon ein wenig enttäuscht. Als dann die fünfseitigen Ergebnisslisten aushingen, habe ich gedacht, wenn ich von hinten anfange meine Platzierung zu suchen, werde ich mich schneller finden. Ich konnte es nicht glauben, als ich mich mit einer Zeit von 1:08:30 auf der zweiten Seite von vorne fand. Ich war so happy. Die ersten drei Schwimmbahnen, der mich am Berg stehengelassene Radfahrer und die ersten Laufkilometer waren sofort vergessen.

Ein grandioses Erlebnis, ich freue mich auf den nächsten Triathlon.

Marathon Hannover

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(von Martin Herzer)

Am 6.5.2012 war es mal wieder soweit. Für mich begann in Hannover über die Halbmarathon-Distanz die Wettkampfsaison. Ich absolvierte die Strecke in 1:27:05 und konnte mich in der AK 40 unter 842 Startern als 15ter durchsetzen. Dies bedeutete Platz 107 unter 5955 Läufern im Gesamtfeld.

Vor allem war der Wettkampf aber aufgrund folgender Hinsicht ein voller Erfolg und zugleich sehr emotionaler Augenblick: Mein Zwillingsbruder Michael nahm 6 ½ Monate nach seiner Krebserkrankung und seinen durch Medikamenten ausgelösten Schlaganfall erstmals wieder die Marathondistanz in Angriff und erreichte nach 3:47:14 überglücklich das Ziel.

Michael & Martin

Ehrung für drei Sportlerinnen des Tri Team Schwarme durch den KSB Diepholz

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Das Tri Team Schwarme wurde am vergangenen Sonntag durch den Kreissportbund Diepholz für seinen Medaillenregen bei den Deutschen Meisterschaften im Juli 2011 geehrt. Gesine Rösner als Deutsche Meisterin der AK 50 sowie Maren Rösner und Maike Cotterell als jeweilige Vizemeisterinnen in der AK 20 bzw. AK 35 durften sich über die nachträgliche Ehrung freuen.

Das Tri Team gratuliert ganz herzlich und wünscht  weiterhin viel Erfolg.

Maren und Gesine

Maren Rösner und Grit Freiwald kamen, sahen und siegten beim 2. Weyher Duathlon

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Am Sonntag, den 22.04.2012, startete in Weyhe der 2. Duathlon.

Bereits im Vorfeld war bekannt, dass die Radstrecke bei Nässe einige Schwierigkeiten in sich birgt. Wind erschwerte den Wettkampf zusätzlich, was den zwei Ladies aus dem Regionalligateam aber nicht zum Hindernis wurde. Am Ende standen sie an der Spitze des Sprintduathlons:

1.     Maren Rösner in 1:21:52

2.     Grit Freiwald  in 1:22:23

Dieser Erfolg lässt auf eine spannende Saison hoffen.

Maren und Grit auf dem Siegerpodest